Spielbericht: wJB trotz Unterzahl mit achtbarer Leistung bei Niederlage gegen Röcknitz (12.09.2015)

Niederlage gegen Röcknitz

Eine schwierige Aufgabe stand unseren B-Mädels bevor. Gegen die unangenehm zu spielende Mannschaft von Röcknitz, musste man am Samstagmorgen in Wurzen antreten. Komplett andere Vorzeichen als letztes Jahr: Die weibliche Jugend B mussten einige Spielerinnen aufgrund der Altersbeschränkung verlassen und spielen nun im Frauenteam. So galt das Röcknitzer Team eher als Favorit.

Leider bildet man im Moment gerade so eine Start-7. Da zur selben Zeit die wJD selber spielte, konnte leider keine Spielerin von dort aushelfen, da die Mädels selber durch Krankheit und Verletzungen gehandicapt waren. Zusätzlich fehlte eine Spielerin und im Tor stand eine Novizin. Also startete man zu 6., also in Unterzahl und ebenfalls mit angeschlagenen Spielerinnen. Also waren auch keine Auswechslungen möglich. Da blickte man neidisch auf die andere Bank.

Dennoch wollte man sich nicht so einfach geschlagen geben. Alles mögliche einsetzen in der Abwehr und im Angriff und den Gegner so lange wie möglich ärgern. Leider begann das Spiel so, wie man es nicht wollte. Ein schneller Rückstand mit 1:5. Doch zwei gelungene Aktionen im Angriff kurz hintereinander mit jeweils einem Tor, schienen die Mädels wachgerüttelt zu haben und man fing wieder an, an den Matchplan zu denken. Danach blieb man dran und bereitete dem Röcknitzer Angriff trotz Unterzahl einige Probleme. Röcknitz gelang es zwar beim 5:9 wieder den alten 4-Tore-Vorsprung herzustellen, doch bis zur Pause kämpfte man sich wieder auf ein 9:11 zurück.

So richtig traute man- im Positiven – dem Ergebnis auf der Anzeigetafel nicht. In der 2. Halbzeit machte man da weiter wo man aufgehört hatte. Weiter sehr engagiert in der Abwehr, gab kein Ball verloren und vorne spielte man die Angriffe geduldig bis zu einem teilweise sehr sehenswerten Abschluss aus. Zudem hielt Laura im Tor einige Bälle (und musste auch immer mit nach Vorne, also auch ein hohes Laufpensum). 11:11 stand es plötzlich und es wurde sogar die Führung zum 12:11 erzielt. Danach konnte man immer wieder bis zum 16:15 ein Tor vorlegen. Und verpasste dabei auch mal auf wenigstens 2 Tore sich „abzusetzen“. Konnte man auf Tauchaer Seite dieses enorm kraftkostende Spiel bis zum Ende so durchhalten? Leider nein, beim 16:16 und der gespielten 44. Minute, merkte man förmlich, dass die Akkus nun leer waren. Aber kein Vorwurf an die Mannschaft! Auch wenn man so nah an einem Punkt schnupperte. Das war eine sehr gute Leistung unter den Umständen und nötigt Respekt ab. Am Ende verlor man 16:20. Und konnte sich zum Abklatschen mit Röcknitz nach dem Spiel auch erst einmal nicht von der Bank erheben…

Und man fragt sich, was als komplettes Team möglich gewesen wäre. Nun heißt es nach vorne zu schauen, das Positive mitzunehmen und nicht in den Modus zu verfallen, wenn man komplett ist und oder wechseln kann, es dann einfacher wird bzw. weniger engagiert spielen muss.

Nächstes Spiel: Dieses Wochenende, Sonntag – 20.09.2015, daheim 16:15 Uhr gegen Naunhof.

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